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Advent im evang. Gemeindehaus Taläcker

Freitag, 30.11.2018, 16-17 Uhr
Große und kleine Menschen, die gerne Adventslieder singen, christliche Impulse und Geschichten hören, Tee …

Aktion Hoffnung – Winterkleidung für Flüchtlinge

Die Aktion Hoffnung ruft gemeinsam mit der Diözese zu Kleiderspenden für Flüchtlinge auf.
Die Sammelaktion will die Lücken …

Orgelkonzert für Kinder – Konferenz der Tiere

Am Sonntag, 07.10.2018, 17.00 Uhr wird ein speziell für Kinder arrangiertes Orgelkonzert in St. Paulus aufgeführt.
Alois, der Löwe, Oskar, …

Kirchliche Mitteilungen Nr. 7/2017

Im nächststehenden Link finden Sie die Kichlichen Mitteilungen Nr. 7:
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Madlen Nille als „Missionarin auf Zeit“ in Tansania

Am 18.6.2017 wurde Madlen Nille in einem feierlichen Gottesdienst als „Missionarin auf Zeit“ ausgesandt. Ab September wird sie ein Jahr lang in Tansania als MaZlerin tätig sein. Wir wünschen ihr dabei viel Freude bei ihrer Arbeit, tolle Begegnungen und schöne Erfahrungen.

Was so alles auf Madlen zukommt und wie auch Sie Anteil daran nehmen können, berichtet Madlen in einem Brief an die Seelsorgeeinheit:

Hallo,

mein Name ist Madlen Nille (19) und ich habe diesen Sommer mein Abitur an der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau gemacht. Ab September werde ich ein Jahr als „Missionarin auf Zeit“ in Tansania verbringen.

Bereits am 18. Juni 2017 fand in der katholischen Kirche  St. Paulus in Künzelsau mein Aussendungsgottesdienst statt. Gerade befinde ich mich im Kloster in Neuenbeken bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in der sogenannten „Mitlebezeit“. Hier habe ich einen Monat lange die Möglichkeit mich schon mal an das Ordensleben zu gewöhnen und mich mental auf das kommende Jahr einzustellen. Im folgenden Brief möchte ich euch kurz mein Projekt und meine Entsendeorganisation vorstellen.

Als MaZlerin werde ich ab Anfang September ein Jahr in Kilakala-Morogoro in Tansania im Konvent der Blessed Sacrament Sisters leben. Dort werde ich im Peter Vigne Pre-Primary and Daycare Center mit etwa 100 Schülern unterrichten und mitarbeiten. Neben der Vorschule gibt es auch eine kleine Farm etwas außerhalb des Orts, mit vielen Tieren und etwas Landwirtschaft auf der ich ebenfalls mithelfen werde.

MaZ bedeutet Missionarin auf Zeit und ist ein kirchlicher sozialer Freiwilligendienst der es jungen Menschen ermöglicht, für ein Jahr in einer religiösen Gemeinschaft in Afrika oder Lateinamerika mitzuleben, mitzubeten und mitzuarbeiten.

Mitleben bedeutet Offen sein und sich einlassen auf einen fremden Lebensstil und eine andere Denkweise der Ordensleute und der Menschen vor Ort, sich nicht über andere zu stellen, sondern verständnisvoll zu sein für ihre Empfindungen und Bedürfnisse. Hierzu gehört Beispielsweise auch die Herausforderung eine neue Sprache zu lernen, in meinem Fall ist das Kiswahili.

Mitbeten bedeutet den Glauben zu teilen, durch die Teilnahme an Gebeten der Ordensgemeinschaft und der Gemeinde vor Ort. Sowie Glauben und Religion als Bestandteil des Alltages zu erfahren und neue Ausdrucksformen dessen kennen zu lernen. Auch wenn dies bedeutet bereits um 5:30 Uhr im Morgengebet zu sitzen, sehe ich hierin die Chance in meinen eigenen Glauben gefestigt zu werden.

Mitarbeiten bedeutet sich in sozialen, pastoralen oder medizinischen Projekten der Ordensgemeinschaft zu engagieren. Die Mitarbeit als MaZ und die damit verbundene interkulturelle Erfahrungen, soll  nicht nur eine Bereicherung für mich sondern auch für die Menschen vor Ort und jene nach meiner Rückkehr in Deutschland sein.

Ein MaZ zu sein bedeutet Brücken zu bauen, zwischen Kontinenten, zwischen Menschen, zwischen verschiedenen Kulturen aber auch zwischen Arm und Reich für eine gerechte und solidarische Welt.

Der Gründer der Pfadfinder Lord Robert Baden-Powell sagt einmal, dass man die Welt ein bisschen besser verlassen soll, als man sie vorgefunden hat und ich sehe als Missionarin auf Zeit meine Möglichkeit diesen Leitspruch für mich umzusetzen.

Von jedem MaZler wird ein Solidaritätskreis aufgebaut. So sollen die Kosten gedeckt werden, die ein solcher Freiwilligendienst verursacht. Ein Teil der Kosten wird von staatlicher Seite durch das entwicklungspolitische Förderprogramm „weltwärts“ getragen, dennoch bleibt eine beachtliche Summe offen, die der Orden nicht alleine tragen kann.

Deshalb bin ich auf Hilfe angewiesen!

Alle die mich unterstützen möchten und mir durch Ihren Beitrag meinen MaZ-Einsatz ermöglichen, gehören zu meinem Solidaritätskreis. Diese Unterstützung kann ideell in Form von Briefen oder E-Mails und/oder finanziell in Form von Spenden geschehen.

Alle Interessierten möchte ich im Gegenzug mit regelmäßigen Rundbriefen an meinen Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken teilhaben lassen.

 

Bankverbindung des Maz-Programmes:

Spiritaner Stiftung BW-Bank

IBAN: DE88 6005 0101 0002 4131 90

BIC: SOLADEST600

Verwendungszweck: Solikreis Madlen Nille

(Die Spende ist steuerlich absetzbar. Bei Angabe der Adresse im Verwendungszweck wird eine Spendenquittung zugesandt. Bis 200€ gilt der Einzahlungsbeleg/Kontoauszug als Spendenquittung.)

 

Adresse meiner Entsendeorganisation:

MaZ-Team

Kloster Knechtsteden 4

41540 Dormagen

Telefon: +49 (0)8395 8879035

Mail : maz@spiritaner.de

 

Meine Adresse:

Madlen Nille

Ernst-Schmid-Str. 4

74653 Künzelsau

Mail: madlen.nille@yahoo.de

 

Meine Adresse in Tansania:

Blessed Sacrament Sisters

Peter Vigne Pre-Primary School

Madlen  Nille

Kilakala

P.O. Box 2135

Morogoro

Tanzania

 

Vielen Dank für jegliche Art der Unterstützung!