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Weihnachtspost

Weihnachtspost für Senioren

Wie könnten Kinder in Pandemiezeiten eine sinnvolle Aufgabe bekommen, die zugleich anderen eine Freude bereitet? Dieser Gedanke bewegte Claudia Käfer, die sich in der Kinderkirche in Künzelsau engagiert und selbst dreifache Mutter ist. Sie brachte ihn beim digitalen Workshop „Trotz alldem – Gemeindeleben in Zeiten von Corona“ ein und aus dem fragenden Suchen wurde eine ganz große Aktion:

Gemeinsam mit Birgit Lieb-Stütz organisierte sie eine Weihnachtspostaktion: die beiden wandten sich an die Grundschulen in unserer Seelsorgeeinheit und ermunterten die Kinder, einen Weihnachtsbrief an Seniorinnen und Senioren zu schreiben. Parallel wurde die Idee auch in der Kirche vorgestellt. In St. Paulus konnten die Kinder ihre Briefe in einen eigens hierfür von Thomas Maillet errichteten Briefkasten einwerfen. Am dritten Adventssonntag wurde die Aktion beendet und der Briefkasten geöffnet. Das Ergebnis war überwältigend: 495 Briefe und Bastelarbeiten aus Kinderhänden kamen zusammen!

Was für eine großartige Überraschung! Dass sich so viele Kinder an der Aktion beteiligen würden, dass viele Kinder sogar mehr als einen Brief erstellten – das konnte keiner erwarten.

Diese Briefe werden in den nächsten Tagen an Seniorinnen und Senioren in verschiedenen Pflegeeinrichtungen verteilt. In St. Bernhard, im Hofmann-Haus, im Haus „Alpenland“ in Kupferzell, in die „Alte Harmonie“ in Kocherstetten und in die Pflegestation von Schloss Stetten. Und weil 495 Briefe mehr sind, als wir für die Einrichtungen in unserer Seelsorgeeinheit benötigen, freut sich nun Diakon Matthias Ankenbrand, dass er auch die Bewohnerinnen und Bewohner vom Seniorenstift in Ingelfingen damit überraschen kann.

„Wo Menschen zusammen kommen, muss man mit Wundern rechnen!“, sagt Hannah Arendts.

VIELEN DANK an alle eifrigen Briefschreiberinnen und -schreiber und an alle Erwachsene, die mithalfen, dass diese Idee so ein großer Erfolg werden konnte!