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Cantinis und Cantis I – Ökumenische Kinderchöre

Zwei lebendige und bunte Scharen von Kindern – und dazu noch ökumenisch!
Kinder ab dem Kindergarten sind herzlich …

Kirchenchor Amrichshausen

Zur wunderschönen Amrichshäuser Dorfkirche der richtige Chor! Und eine Gemeinschaft, die zum Leben des Dorfes und der …

Kirchenchor Nagelsberg

In Ermangelung einer Chorleitung befindet sich der Kirchenchor Nagelsberg derzeit im Wartestand. Sind Sie Chorleiter/in und interessiert …

Cantis II – ökumenischer Jugendchor

Junge Menschen treffen sich zum gemeinsamen Singen und Musizieren.
In lockerer Atmosphäre singen wir Gospel, Neues geistliches Lied …

Singkreis

Singen mit großem Mehrwert! Es gibt nichts Wohltuenderes für ältere Menschen als das gemeinsame Singen. Wir sind …

Aktuelles

Aufgrund der Corona Pandemie entfallen alle kirchenmusikalische Veranstaltungen bis einschließlich Sonntag 19.04.2020.

Darüber hinaus können wir uns im Gesang miteinander verbinden. Wir werden wöchentlich (jeden Donnerstag) ein „Wochenlied“ auf den sozialen Kanälen posten und so im gemeinsamen Singen verbunden sein:

 

Wochenlied 6: 

„Der Mond ist aufgegangen“ (GL 93)

„Der Mond ist aufgegangen…“ dieses Lied kennen viele auswendig und haben es schon als Kind gehört und gesungen. Die letzte Strophe mit ihrer Anrede „So legt euch denn ihr Brüder“ (gemeint waren schon damals alle Menschenkinder) führt mitten hinein in unsere Tage. Denn nun ist nicht mehr alles einfach wunderbar, sondern der Abendhauch ist kalt.

Als Matthias Claudius diesen Text 1779 schrieb, waren Krankheit und Tod ganz anders präsent als heute. Vieles, was uns heute als Lappalie erscheint, war für Menschen unbesiegbar, lag also in Gottes Hand. Das Jahrzehnt, in dem der Text entstand, war von Hungerkatastrophen und neuen, tödlichen Infektionskrankheiten in vielen Regionen Deutschlands verbunden. Und da schreibt Matthias Claudius, der selbst viel Krankheit und Tod und Leid in seiner Familie erlebt hat, diesen Text voller Zuversicht und Vertrauen.

Dieses Gottvertrauen lässt vielleicht diejenigen in diesen Tagen tief durchatmen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als die Sorgen um Angehörige, die direkt betroffen sind oder aber im Ausland festsitzen, die Sorgen der Krisenstäbe, eben all des Tages Jammer einmal eine Zeitlang zu verschlafen oder sei es nur für die Dauer dieses Liedes zu vergessen. Wer in die Welt blickt, wird ermutigt dazu, mehr zu sehen als das, was gerade für jeden sichtbar ist. Es gibt Hoffnung. Der Mond ist doch rund und schön. Diese Welt, die guten Seiten des Miteinanders, auch die unfreiwillige Entschleunigung, die Kreativität an vielen Stellen sind und bleiben schön. Das Lied ist unter der Nummer 93 im Gotteslob zu finden.

 

 

Wochenlied 5: 

„Seht, der Stein ist weggerückt“ (GL 800) 

Ein neues geistliches Lied aus unserem Anhang im Gotteslob (GL 800) wird uns diese Woche begleiten.
Der Text stammt von Lothar Zenetti. Er wirkte als Kaplan, Pfarrer und Dekan im Bistum Limburg. Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit schrieb er christliche Lyrik und Lieder. Themen Zenettis waren vor allem der Wandel der Kirche aus christlicher Hoffnung.

„Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.“
–Lothar Zenetti

https://www.youtube.com/watch?v=s783qkx2fe0

 

 

Wochenlied 4: 

Von guten Mächten (GL 775)

Unzählige Menschen haben aus den Strophen dieses Liedes
Trost und Hoffnung geschöpft. Mit dem neuen Gotteslob ist es nun endgültig zum
festen Bestandteil des katholischen Liedgutes geworden.

Das Lied ist unter der GL-Nr. 775 zu finden.

Die Zeilen stammen von Dietrich Bonhoeffer zur Zeit seiner
Inhaftierung im Dritten Reich.

Lassen Sie es uns in dieser Woche gemeinsam singen.

https://www.youtube.com/watch?v=bsn3V22Q8YQ

Viel Freude beim Anhören und/ oder Mitsingen!

 

 

Wochenlied 3: 

Ich seh empor zu den Bergen (GL 847)

Dieses Lied steht in unserem Gotteslob unter der Rubrik „Vertrauen und Trost“ mit der Nr. 847.

Vertrauen und Trost sind uns wertvoll. Gerade jetzt.

Diese Sehnsucht wird zu Beginn des Liedes bereits mit den ersten vier aufsteigenden Tönen, die harmonisch untypisch für einen Liedanfang sind, sehr ausdrucksvoll dargestellt.

Der Text des Liedes stammt aus Psalm 121 „Der treue Menschenhüter“.

Ich seh empor zu den Bergen

Voller Sehnsucht: Wo ist Hilfe?

Mein Beistand kommt von dem Einen.

Alle Welt liegt in seiner Hand.

https://www.youtube.com/watch?v=fgZvJvgjSvw

Viel Freude beim Anhören und/ oder Mitsingen!

 

 

Wochenlied 2: 

Meine Hoffnung und meine Freude (GL 365)

Meine Hoffnung und meine Freude

Meine Stärke, mein Licht
Christus meine Zuversicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht
Auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Ein Lied das aus der Taizé Gemeinschaft heraus bekannt ist. Es wurde 1988 von Jacques Berthier komponiert und wurde in 14 Sprachen übersetzt. Im deutschen Sprachraum ist es eines der am häufigsten gesungenen Taizé-Lieder.
Der Text stammt aus Jes 12,2: „Siehe, Gott ist mein Heil; ich vertraue und erschrecke nicht. Denn meine Stärke und mein Lied ist Gott, der HERR. Er wurde mir zum Heil.“
Das Lied wird in meditativer Weise unverändert wiederholt gesungen.

Ein hoffnungsvolles und zuversichtliches Lied für die kommende Woche!

Viel Freude beim Zuhören und/ oder Mitsingen

 

 

Wochenlied 1: 

Bleib bei uns, Herr (GL 94)

 https://www.youtube.com/watch?v=1EM_z6WVMVg

Ein 1861 von William Monk komponiertes Abendlied findet sich auch in unserem Gotteslob.„Bleib bei uns Herr“. Monk komponierte dieses Lied für einen Evensong. Diese Abendgottesdienste haben in der anglikanischen Liturgie eine große Tradition. Bis heute werden sie in den Kathedralen Englands fast täglich gesungen.

Auch in diesen schweren und einschneidendenTagen finden wir Trost und Licht bei Gott und dürfen uns sicher und geborgen fühlen.

Bleib bei uns, Herr, die Sonne gehet nieder,

in dieser Nacht sei du uns Trost und Licht.

Bleib bei uns, Herr, du Hoffnung, Weg und Leben.

Lass du uns nicht allein, Herr Jesus Christ.