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Mariä Geburt

Pfarrweg 6-8, 74653 Kün-Amrichshausen
Mesner: Josef Wilhelm
Geschichte
Vermutlich stand an der Stelle der heutigen Kirche zuvor eine kleinere Kirche …

KGR St. Jakobus

Knapp 40 Interessierte kamen am 01.07.2015 zur Gemeindeversammlung ins Gemeindezentrum der Christuskirche. Hauptanliegen der Versammlung war es, …

KGR St. Michael

„Der Kirchengemeinderat trägt mit dem Pfarrer zusammen die Verantwortung für das Gemeindeleben und sorgt dafür, dass die Gemeinde …

KGR St. Paulus

Die Mitglieder des Kirchengemeinderats im Juni 2015  (von links): Holger Vogl (ausgeschieden), Fabio Generoso, Jürgen Maczollek, Pfarrer …

St. Jakobus

Bruno-Lambert-Straße 2, 74653 Kün-Nagelsberg
Mesnerin: Edith Erber
Impressionen
     

Glocken von St. Jakobus

St. Paulus

Amrichshäuser Str. 32, 74653 Künzelsau
Mesner: Diethard Schmidt

Geschichte der Kirchengemeinde

Als Pfarrei wird Künzelsau erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1090 erwähnt. Damals gehörte diese Stadt zum Bistum Würzburg. 400 Jahre später – zur Zeit der Reformation – wurde Künzelsau von fünf Herrschaften gemeinsam regiert. Dieser gemeinschaftlichen Regierung entspricht der Name „Ganerben“. Die Ganerben Hohenlohe und Stetten besaßen den größten Teil der Stadt. Sie bekannten sich schon bald zum evangelischen Glauben, so dass in Künzelsau bereits um das Jahr 1540 die Reformation durchgeführt war.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Gründung einer Filialgemeinde Künzelsau angestrebt.
1898 wurde der erste Kirchenstiftungsrat gewählt und 1908 begann man mit dem Bau der Josefskirche.
1912 wurde diese Kirche von Bischof Wilhelm von Keppler geweiht.
Während des 2. Weltkrieges stieg die Zahl der Katholiken in Künzelsau auf etwa 850, da Evakuierte aus den zerstörten Städten hierher kamen.
1946 trafen 7200 Heimatvertriebene aus West- und Ostpreußen und aus der ehemaligen Tschechoslowakei im Kreis Künzelsau ein. 1600 Personen wurden in der Stadt Künzelsau aufgenommen.
1951 wurde Künzelsau zur Pfarrei erhoben.
Die Josefskirche war für 200 Katholiken gebaut worden. Durch die Ansiedlung der Heimatvertriebenen verzehnfachte sich die Katholikenzahl. Deshalb begann die Kirchengemeinde unter Pfarrer F. J. Kuhnle mit dem Bau der Pauluskirche. Sie wurde am 23. Mai 1965 von Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht geweiht. Der Giebel an der Straßenseite wurde in seiner Höhe dem Wohngebiet angepasst. Er ist hier 15 m hoch, während der Südgiebel 32 m hoch ragt. Beide Giebel sind in Art einer Arche miteinander verbunden. Der Glockenturm ist 35 m hoch. Seine Glockenstube trägt vier Glocken: drei davon wurden 1959 gegossen und hingen ursprünglich in der früheren Pfarrkirche, der neuromanischen Josefskirche an der Stuttgarter Straße. Die vierte Glocke wurde im März 1985 gegossen.

Klare Formen bestimmen das Gotteshaus. Dem Gesamtkomplex liegt ein Fünfeck zugrunde, das eine Seitenlänge von je 20 m hat. In offener U-Form gruppiert sich die Gemeinde um den Altar. Altar und Fußboden sind aus Krensheimer Muschelkalk gefertigt. Bildhauer Hermann Koziol aus Neuenstein hat den Altarsockel behauen. Die Farbfenster aus Glasbeton und die Fenster in Bleiverglasung wurden von Kunstmaler Hans Schreiner, Stuttgart, entworfen. Die Frma W. Derix aus  Rottweil nahm die Betonverglasung vor. Der Corpus des Kreuzes über dem Altar ist aus spätgotischer Zeit. Zum Klingen gebracht wird der große Raum durch die Orgel. Sie stammt aus der Orgelbauwerkstätte Plum in Marbach/Neckar und wurde 1978 geweiht. Das klangvolle Instrument verfügt auf zwei Manualen und Pedal über 28 Register und 1738 Pfeifen.
Weihnachten 1991 bekam die Kirche einen neuen Ambo und einen Tabernakel in einem Muschelkalkgehäuse, gefertigt von Bildhauer Kurz, Stimpfach.

Impressionen aus der Kirche

Film vom Bau der St. Paulus Kirche