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Zeit für Weihnachtspost

Advent – Zeit für Weihnachtspost
 
In diesem Jahr bietet die katholische Kirchengemeinde St.Paulus eine besondere Aktion an.
Da coronabedingt …

Trauerwanderung am Samstag, 15. Mai

Trauerwanderung. Ich möchte, dass einer mit mir geht. Wandern mit Höhen und Tiefen.
Wann: Samstag, 15 Mai 2021, …

Hoffnungszeit – Impulse in Zeiten von Corona

Kennen Sie schon die „Hoffnungszeit“, das neue Gebetsformat unserer Diözese? Es ist bereits während des ersten Lockdowns …

Was meine Füße zu erzählen haben……

Machen Sie mit!
Wir sammeln kleine Geschichten, die von Füßen und von dem, was die Füße erlebt haben, …

Video-Impuls zu Palmsonntag

Sie wünschen sich einen kurzen liturgischen Impuls zu Palmsonntag? Hier gelangen Sie zum Videoclip, den Diakon Wolfgang …

Katholischer Gemeinderat von St. Paulus Künzelsau nimmt nach der Sommerpause seine Arbeit wieder auf.
Nach der Sommerpause lag …

Mitten im Leben – Fronleichnam 2017

Impressionen vom Gottesdienst und der Prozession

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Wallfahrt nach Neusaß

Zum elften Mal fand am Samstag 25. Mai die alljährliche Wallfahrt der Seelsorgeeinheit Künzelsau nach Neusaß statt. …

„Orte des Zuhörens“ in Künzelsau: Ohne Ehrenamtliche wäre all das nicht möglich

Den Menschen Zeit und Zuwendung schenken, das ist die Intention hinter „Orte des Zuhörens“. Neun Ehrenamtliche engagieren sich in Künzelsau in der Altenhilfe und in der Vesperstube. 

Zu den Ehrenamtlichen gehört auch Frau Anneliese Scholz. Sie ist in der Kirchengemeinde groß geworden, engagierte sich in den 80er Jahren in der Kinderkirche, dann bei der Frauengruppe OASE, leitet seit zwölf Jahren die Nachbarschaftshilfe und organisiert seit acht Jahren den Seniorennachmittag. Als Diakon Wolfgang Bork sie ansprach, ob sie bei „Orte des Zuhörens“ mitmachen wolle, hat sie sofort zugesagt. Einmal pro Woche besucht sie im Rahmen der Altenhilfe mit zwei weiteren Ehrenamtlichen die Seniorinnen und Senioren in der Residenz Schloss Stetten.

Ebenso unterstützt sie die Vesperstube in Künzelsau, die montags um 11:30 Uhr dazu einlädt, sich dort auszuruhen, mitgebrachtes Essen zu verzehren und die Mittagspause gemeinsam zu verbringen. Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde, Diakonie und Caritas stehen für Gespräche zur Verfügung. Vor der vorübergehenden Schließung aufgrund des Lockdowns wurde die Vesperstube gut angenommen. Es gibt auch einzelne Männer, die montags regelmäßig zur Vesperstube kommen. Es entstehen Kontakte, auch über die Montags-Treffen hinaus.

Ebenso engagiert sich Frau Ursula Mezger ehrenamtlich als Begleitung der Vesperstube. Sie springt immer gerne ein, wenn jemand der Engagierten ausfällt. Ihr Leben lang war sie aktiv und hat von der Ausbildung bis weit über den Renteneintritt hinaus im Künzelsauer Krankenhaus gearbeitet – bis zur Schließung im November 2019. Zuletzt hatte sie bei der Ausgabe der Essen vom „Offenen Mittagstisch“ ausgeholfen. Nach der Schließung des Krankenhauses fragte sie sich, was nun? Da hat sie vom Angebot der Vesperstube gehört und ihre Unterstützung angeboten. „Ich wurde ins Team aufgenommen und habe diese Entscheidung nicht bereut. Es ist eine Bereicherung, sowohl für mich als auch für die Leute, die dort hingehen.“ berichtet Ursula Mezger. „Solange ich gesund und fit bin, ist das keine Belastung für mich. Ganz im Gegenteil, es ist schön und macht frei.“ Und das fehlt ihr jetzt, in der Corona Zeit.

Auch Frau Renate Hohl vermisst die persönlichen Kontakte, die aktuell während der Corona Zeit leider nicht möglich sind. Sie gehört zu den Ehrenamtlichen, die sich neben der „Orte des Zuhörens“ in der Vesperstube auch im Rahmen der „Orte des Zuhörens“ in der Altenhilfe in der Residenz Schloss Stetten engagieren. Dort hat sie schon persönliche Kontakte aufgebaut. Eine ältere Dame erwartet regelmäßig ihre Anrufe und vor dem Lockdown traf sie sich auch regelmäßig zu Spaziergängen mit ihr. Nachdem ihr Mann verstorben war, wollte sie sich einbringen und etwas zurückgeben. „Mir ist´s im Leben immer gut ergangen.“ ergänzte sie.

Im Sommer 2019 kam auch Frau Hannelore Lösener ins Team. Anneliese Scholz hatte sie darauf angesprochen und um Unterstützung gebeten, da die Seniorengruppe im Rahmen der Altenhilfe für sie alleine einfach zu groß war. Hannelore Lösener hat gleich zugesagt und findet es schön, mit den Leuten zu sprechen. „Manche erzählen mehr, manche erzählen weniger, aber alle freuen sich, wenn wir da sind.“ ergänzt sie.

Diese Treffen können aktuell leider nicht stattfinden, weder in der Vesperstube noch in der Residenz Schloss Stetten noch im Seniorenzentrum St. Bernhard in Künzelsau. „Vor allem bei Demenz behafteten Personen fängt man danach wieder von null an“ bedauern die ehrenamtlichen Damen. Sie freuen sich auf die Zeit nach dem Lockdown, wenn persönliche Kontakte wieder möglich sind und sie mit ihrer Arbeit so viel Gutes tun können, indem sie Aufmerksamkeit schenken, für andere da sind und somit auch die Hauptamtlichen von Caritas und Kirchengemeinde helfend unterstützen. Ohne das große Engagement der Ehrenamtlichen wären die Angebote der Altenhilfe und der Vesperstube nicht möglich. Deshalb ein großes Dankeschön an alle, die sich hier einbringen!